Kommentare und Fragen

Kommentare und Fragen

posted by Anwaltsgesellschaft Mai 12, 2007 71 Comments

Die Kategorie „nicht zugeordnet“ ist für Fragen und Kommentare die in keine andere Kategorie passen.

71 Comments

Anwaltsgesellschaft Juli 11, 2012 at 12:11 pm

Hallo Jürgen,

wenn es sich um ein gemeinsames Grundstück handelt, dann müssen grundsätzlich alle Miteigentümer zum Zwecke einer Teilung mitwirken. In Ihrem Fall scheint demnach die spätere Teilungserklärung nicht rechtmäßig zu sein. Für eine verbindliche Antwort müssten wir jedoch die fallbezogenen Unterlagen näher prüfen. Sollten Sie dies wünschen, können Sie Ihre Anfrage gerne an die E-Mail Adresse info@rechtsanwalt.gr übermitteln.

Reply
Jürgen Juli 13, 2012 at 6:13 am

Sehr geehrte Herren Rechtsanwälte,
danke für Ihre Antwort.
Mit besten Grüßen
Jürgen

Reply
Jürgen Juli 26, 2012 at 9:24 am

Sehr geehrte Herren Rechtsanwälte,
hoffentlich werde ich Ihnen nicht allzu lästig, aber ich habe eine Frage.
Meine Töchter haben einen Hausteil einer aus 4 Hausteilen bestehenden Gesamtanlage erworben, die in der Form der sogenannten Horizontalteilung konstruiert ist. Rechtlich gesehen handelt es sich also um eine Eigentumswohnungsanlage. Im Kaufvertrag ist festgelegt, dass sich die einzelnen Eigentümer entsprechend der Höhe ihres Miteigentumsanteils am Gesamtgrund an der Herstellung und dem Unterhalt am der Erschließungsstraße und an dem am Beginn dieser Strasse zu errichenden Tores zu beteiligen haben. Weitere Festlegungen, was Art und Ausführung von Straße und Tor betrifft, enthält der Kaufvertrag nicht. Auch gibt es keine Baubeschreibung, die Gegenstand des Vertrages wäre. Auch eine sonstige vertragliche Vereinbarung besteht nicht.
Im Zuge der jetzt beginnenden Arbeiten an der Straße und dem Tor vertreten die einzelnen Eigentümer unterschiedliche Auffassungen, in welcher Art diese Maßnahmen durchgeführt werden sollen. Zwei Eigentümer sind der Ansicht, man könnte mehrheitlich darüber bestimmen. Ich dagegen vertrete die Auffassung, dass bei der erstmaligen Herstellung die Entscheidung einvernehmlich zu ergehen hat. Später, wenn es um die reine Verwaltung des Gemeinschaftseigentums (Straße und Tor) gehe, gelte das Mehrheitsprinzip. Um meine Auffassung zu begründen, brachte ich folgendes Beispiel: Die Miteigentümer bestimmen mehrheitlich, dass die Straße nicht nur als Betonstraße ausgeführt werden soll, sondern mit extrem teuren Carrara-Marmor belegt werden soll. Kann in einem solchen Fall der überstimmte Minderheitseigentümer festlegen verpflichtet werden, Kosten zu tragen, die seine finanzielle Leistungsfähigkeit übersteigen? Ich meine, das geht nicht. Wenn der Verkäufer (Bauherr/Bauträger) derartiges gewollt hätte, hätte er dies im Kaufvertrag selbst oder in einer zum Gegenstand des Kaufvertrages gemachten Baubeschreibung festlegen müssen. Nur dann ist der Kaufinteressent in der Lage zu entscheiden, ob er bei den zu erwartenden Kosten das Objekt kaufen kann und will.

Können Sie mir kurz mitteilen, ob ich oder die anderen Miteigentümer nach griechischem Wohnungseigentumsrecht Recht haben?

Ich danke Ihnen im Voraus.

Mit besten Grüßen

Jürgen

Reply
Anwaltsgesellschaft Juli 30, 2012 at 12:39 pm

Hallo Jürgen,

Grundsätzlich unterscheidet das griechische Recht zwischen Entscheidungen die im Rahmen einer ordentlichen Hausverwaltung und solchen die im Rahmen einer außerordentlichen Hausverwaltung getroffen werden. Für die Beschlussfassung im Rahmen einer ordentlichen Hausverwaltung reicht grundsätzlich die Mehrheit der Stimmen der Miteigentümer aus. Im Falle einer Beschlussfassung im Rahmen einer außerordentlichen Hausverwaltung werden jedoch sämtliche Zustimmungen aller Miteigentümer benötigt. Es muss allerdings in jedem Fall separat geprüft werden, um was es sich vorliegend konkret für Maßnahmen handelt und wie diese kategorisiert werden. Ganz unverbindlich und vorbehaltlich einer eingehenden Prüfung der Sach- und Rechtslage kann vorliegend Ihrer Auffassung zustimmend die Zustimmung sämtlicher Miteigentümer erforderlich sein. Sollten Sie eine detaillierte Prüfung des Sachverhalts wünschen können Sie Ihre Anfrage nebst zugrundeliegenden Dokumenten ( abschriftlich) gerne an die Adresse info@rechtsanwalt.gr schicken.

Reply
Juergen Juli 31, 2012 at 10:08 am

Sehr geehrte Herren Recht,
recht herzlichen Dank für die schnelle Antwort.
Mit besten Grüßen
Jürgen

Reply
Andreas Dezember 19, 2012 at 4:52 pm

Sehr geehrte Herren Rechtsanwälte,

ich möchte gerne ein Grundstück (im Landesinneren) ca. 30 Minuten Autofahrt von Thessaloniki entfernt verkaufen und wollte Sie fragen, ob Sie Kontaktdaten eines Maklers in Thessalonki für mich hätten, der auch deutsch spricht? Danke vorab für Ihre Rückmeldung!

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas

Reply
admin Dezember 20, 2012 at 11:07 pm

Sehr geehrter Herr Andreas,

gerne können wir Ihnen bei dem Verkauf der Immobilie helfen.

Da es kaum deutschsprachige Makler gibt, können wir für Sie zudem auch die Korrespondenz übernehmen.

Hierzu würden wir Sie bitten, uns die Unterlagen der Immobilie zuzusenden, damit wir die Daten an die Makler weitergeben. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Sie das betreffende Objekt sowie ein Angebot auf unser für solche Fälle eingerichteten Homepage http://www.griechenland-immobilie.de/ kostenlos hochzuladen, damit es für Interessenten kurzfristig auch im Netz verfügbar ist.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Best regards / Mit freundlichen Grüßen / Με φιλικούς χαιρετισμούς

A. Kapsalis

Lawyer / Rechtsanwalt / Δικηγόρος

i.A.

Reply
Helen Februar 14, 2013 at 7:39 pm

Guten Abend,

meine Mutter ist Rentnerin, griechische Staatsangehörige und hat ihren festen Wohnsitz seit über 30 Jahren hier in D. Nun war sie letzten August zu Urlaub in GR und wollte aus ihrem Konto in der griechischen Nationalbank (εθνική τράπεζα – Προσοτσάνη) Geld abheben um ihren Urlaub zu verbringen. Das Geld auf ihrem griechischen Konto stammt von den Jahresmieteinnahmen einer Wohnung in GR, die ihr gehört. Der Bankangestellte meinte, dass er ihr kein Geld aushändigen kann. Das muss man sich mal vorstellen! Ihr eigenes Geld aus ihrem eigenen Konto! Er bräuchte erst einige Unterlagen von ihr:
1) ihre griechische Steuernummer
2) den übersetzten deutschen Rentenbescheid und
3) την φορολογική δήλωση κατοικίας
Nun ist es wohl so, dass die griechischen Banken dem gr. Finanzamt assistieren und Steuerhinterzieher suchen, was meine Mutter natürlich nicht ist, denn die Mieteinnahmen werden jedes Jahr in GR versteuert. Das mit der griechischen Steuernummer kann ich ja noch verstehen.
Aber haben die griechischen Banken das Recht nach den Einkünften in D zu fragen oder gar Unterlagen zu verlangen? Die deutschen Einkünfte werden in D versteuert, was hat GR damit zu tun oder gar die griechischen Banken?
Womit ich aber die größten Probleme habe ist die „φορολογική δήλωση κατοικίας“. Nicht nur die Bank verlangt danach, auch das griechische Finanzamt. Das Problem ergibt sich daraus, dass hier in D kein Mensch weiß worum es sich dabei handelt. Ich habe schon Gott und die Welt angerufen, aber keiner konnte mir weiter helfen. Die gr. Banken und das gr. Finazamt verlangen wohl Dinge, die gar nicht existieren. Ich frage beim griechischen Konsulat in München an. Die faxen mir eine Bescheinigung EU/EWR. Damit würde ich aber alle deutschen Einkünfte in GR melden. Weiß nicht wozu. Ich will ja keine Steuererklärung über die dt. Einkünfte in GR machen! Es kann doch nicht sein, dass ich die erste bin, die danach fragt. Das gr. Konsulat hat mal wiedr keine Ahnung. Soweit ich weiß wurde der Abgabetermin in GR um 3 Monate verschoben. Kein Wunder, wenn keiner weiß was die φορολογική δήλωση κατοικίας ist! Ich rufe die griechische Steuerberaterin in GR an, ich solle doch mal die griechische Botschaft in Berlin anrufen. Das tue ich auch: „Habe noch nie was davon gehört, vielleicht geht es um die Bescheinigung St.Ident.Nr und des Wohnsitzes“. Dann rufe ich das dt. Finanzamt in München an. „Es geht um den Antrag einer Ansässigkeitsbescheinigung für Zwecke der Steuerentlastung…“. Naja, ich will ja eigentlich keine Entlastung, denn die Mieten werden ja in GR versteuert. Außerdem ist der ganze Vorgang mit diesem Formular sehr aufwändig: gr. Stuererklärung der Mieten mit Apostille versehen, in die deutsche Sprache übersetzen lassen, dann hier in D beim FA abgeben, die Ansässigkeitsbescheinigung mit Apostille versehen und in die griechische Sprache übersetzen, nach GR schicken und dort weiterbearbeiten lassen.
Dann gibt es unter http://www.gsis.gr/ddos das Formular „αίτηση για την εφαρμογή της σύμβασης αποφυγής της διπλής φορολογίας μεταξύ Ελλάδος και…“. Allerdings nur in griechischer und englischer Sprache. In D ist aber die dt. Sprache Amtssprache. Ich habe gehört, dass das FA die Formulare gar nicht annimmt. Danach habe ich bei einigen anderen dt. Ämtern angerufen in Berlin und Saarlouis… Aber keiner hat die geringste Ahnung. Ich werde immer nur von einem Telefongerät zum anderen verbunden. Aber, dass weder das gr. Konsulat noch die gr. Botschaft die geringste Ahnung haben, hat mich am meinsten überrascht. Oder sollte das keine Überraschung sein, weil sie sowieso nie Ahnung haben.
Ich irre im Labyrinth der Ahnungslosen herum und finde keinen Ausweg. Was zum Henker ist die „φορολογική δήλωση κατοικίας“? Wissen Sie es?

Ich bedanke mich im Voraus und muss schon sagen, Ihre Seite ist schon eine tolle Sache.

Reply
Helen Februar 14, 2013 at 7:50 pm

Entschuldigung, ich muss mich korrigieren. Es soll nicht heißten: „φορολογική δήλωση κατοικίας“. Sondern „Πιστοποιητικό φορολογικής κατοικίας“. Ich bin schon selber ganz wuschig geworden. Genau: „Πιστοποιητικό φορολογικής κατοικίας“.

Ich hoffe Sie können mir weiter helfen und damit allen Griechen, die nicht weiter wissen, denn es ist unmöglich, dass nur ich damit ein Problem habe.

Reply
Juergen Juli 5, 2013 at 5:51 pm

Sehr geehrte Herren Rechtsanwälte,
ich wäre Ihnen dankbar wenn Sie mir folgende Frage beantworten könnten:
Ist mit der Einführung der Pflicht der Ferienhausbesitzer zur Vorlage einer steuerlichen Wohnsitzbescheinigung (ob in deutsch/engl oder griechisch/engl. Fassung – mit oder ohne Apostille) entfallen, den Nachweis durch Bankbestätigung zu erbringen, dass man in jedem Jahr eine bestimmte Geldsumme aus dem Heimatland nach GR überwiesen hat (in meinem Fall sind es 7000,–€)? Ist gleichzeitig auch die Verpflichtung entfallen, jährlich eine Steuerklärung abzugeben, auch wenn man in GR keine Einkünfte erzielt hat?
Leider erhalte ich zu diesen Fragen unterschiedliche Auskünfte.
Für eine möglichst kurzfristige Antwort bedanke ich mich schon im Voraus.
Mit besten Grüßen
Jürgen

Reply
1 5 6 7 8

Leave a Comment